Höhe der Bewirtungskosten pro Person

Bei Bewirtungskosten handelt es sich um Aufwendungen für Speisen, Getränke und andere zum sofortigen Verzehr bestimmte Genussmittel wie bspw. Tabakwaren. Aber auch Nebenkosten, die mit der Bewirtungskosten zwangsläufig entstehen, wie Trinkgelder oder Garderobengebühren zählen dazu, allerdings nicht die Übernachtungs- und Fahrtkosten. Hier fallen dann Betriebsausgaben aus anderen Gründen an.

Geht es um die Bewirtungskosten, dann muss die Beköstigung von Personen eindeutig im Vordergrund stehen, was bei einem Besuch eines Varietés oder Nachtclubs eindeutig nicht der Fall ist. Denn in diesem Fall stehen die Gesamtkosten im Missverhältnis zu den Bewirtungskosten. Hier dürfte dann der private Charakter überwiegen.

Eine Besonderheit besteht, wenn es sich um eine kostenfreie Bewirtung handelt, die in der betriebseigenen Kantine stattfindet. In diesem Fall müssen die entsprechenden Sach- und Personalkosten prinzipiell auf das Konto „Bewirtung von Geschäftskunden“ umgebucht werden und das nur in einer Höhe von 70 %. Allerdings kann hier die Höhe der Bewirtungskosten pro Person dann einfach mit 15 Euro angesetzt werden und von diesen sind 4,50 Euro nicht abzugsfähig.

Ansonsten gibt es keine direkte Angabe zu der Höhe der Bewirtungskosten pro Person, sondern dieses ist branchenabhängig und auch vom Gewinn und der Höhe der Umsatz abhängig. Also sollte der Webdesigner seinen Kunden, der eine Tischler-Webseite online bringen möchte nicht gerade zum Hummer essen einladen – das würde dann als unangemessen gelten.

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