GmbH Bewirtungskosten

Sicherlich ist die Möglichkeit die Rechnungen aus dem Restaurant abzusetzen ein großer Vorteil und erregt vor allem bei den Nicht-Unternehmern Neid. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber sehr viele Auflagen eingeführt. Werden diese beachtet, dann kann die GmbH Bewirtungskosten ebenso absetzen wie der Konzernboss.

Maschineller Beleg: Möchte die GmbH Bewirtungskosten absetzen, dann muss darauf geachtet werden, dass alle Speisen und Getränke einzeln auf der Rechnung aufgeführt sind. Zudem muss diese maschinell und registriert sein – auch im Ausland. So ist ein handschriftlicher Beleg mit „Speisen und Getränke 140 Euro“ wertlos.

Bewirtungskosten über 150.01 Euro brutto: Diese müssen durch das Restaurant adressiert sein! Dabei sind zwingend der Name und die vollständige RICHTIGE Adresse anzugeben, der die Bewirtungskosten übernimmt, z. B. die GmbH. Sollte diese Angabe fehlen, dann ist weder ein Vorsteuerabzug noch ein Abzug der Bewirtungskosten als Betriebsausgabe möglich.

Kürzung um 30 %: Wird ein Kunde bewirtet, dann kann die GmbH Bewirtungskosten in Höhe von 70 % als Betriebskosten absetzen. Von vielen Unternehmern wird angenommen, das sei der Eigenanteil, den er tragen muss, doch das ist nicht ganz so richtig, sondern diese 30 % werden grundsätzlich abgezogen.

Die Bewirtung zu Hause: Sollte der Geschäftsführer der GmbH Geschäftsfreunde bei sich zu Hause bewirten, dann sind diese Bewirtungskosten nicht abzugsfähig.

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