Gesellschafterversammlung Bewirtungskosten

Wird ein Geschäftspartner zum Essen eingeladen, dann kann dadurch die Geschäftsbeziehung verbessert werden und die Kosten für das Essen werden als Betriebsausgaben berücksichtigt.

Doch damit diese Kosten auch tatsächlich als Betriebsausgaben Berücksichtigung finden, gibt es einige Voraussetzungen:

So muss die Bewirtung geschäftlich oder betrieblich veranlasst werden. Normalerweise werden Geschäftspartner und Kunden bewirtet, aber es können sogar durch eine Gesellschafterversammlung Bewirtungskosten entstehen. Wichtig ist nur, dass die Aufwendungen angemessen sind. Es wäre beispielsweise unangemessen, wenn es um einen eher unbedeutenden Geschäftsabschluss geht und ein Essen in einem 5-Sterne-Restaurant ausgeführt wird. Als Richtwert wurden 1994 einmal 100 Euro (umgerechnet) vom Finanzgericht Hamburg angegeben und als angemessen angesehen. In Hinsicht auf die gestiegenen Kosten dürften heute 150 Euro als angemessen gelten. Aber hier kommt es auf die Bedeutung an.

Fallen durch eine Gesellschafterversammlung Bewirtungskosten an, dann handelt es sich um eine betriebliche Veranlassung und somit dürfen die angefallenen Kosten zu 100 % als Betriebskosten geltend gemacht werden. Wichtig dafür ist nur, dass der Bewirtungsbeleg korrekt ausgefüllt ist und alle bewirteten Personen namentlich aufgeführt werden, ebenso der Anlass der Bewirtung, die Höhe der Aufwendungen, der Ort und das Datum sowie die Unterschrift des Gastwirtes oder dessen Mitarbeiter. Zudem darf auch das Trinkgeld als Kosten mit aufgeführt werden und die Umsatzsteuer ist zu 100 % als Vorsteuer geltend zu machen.

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